CMD Syndrom mit Aqualizer Aufbissschiene behandeln

Kraniomandibuläre Dysfunktion (CMD) - Was ist das?

Kieferschmerzen und das CMD-Syndrom: Bei der Kraniomandibulären Dysfunktion handelt es sich um eine Erkrankung, die durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst wird und sich durch unterschiedliche Symptome zeigen kann. CMD ist die Abkürzung des Begriffs craniomandibuläre Dysfunktion und schließt alle Beschwerden ein, die aufgrund struktureller, biochemischer und funktioneller Störungen im Kiefergelenk und der Kaumuskulatur entstehen können. Die Beschwerden müssen nicht schmerzhaft sein, sind es aber häufig. Zu den Risikofaktoren dieser Erkrankungen gehören unter anderem Fehlfunktionen von Biss, Kiefer und Körperstatik sowie mentaler Stress.

Kausystem des Menschen höchste Sensibilität

Wie kann es sein, dass es ausgerechnet im Bereich von Zähnen, Kiefer und Mund zu ausgeprägten Störungen kommt, die sich auf den gesamten Körper auswirken? - Das Kausystem des Menschen ist kein einfaches Aufnahmeorgan, sondern in seiner Funktion und Struktur höchst komplex und sensibel. Wir können mit Zähnen, Zunge und Lippen feinste Störungen wie ein Haar erfühlen. Unser Kauorgan ist zudem an vielen Vorgängen im Körper beteiligt. Es ist Teil der Sprachfunktion und wird unter anderem durch Emotionen beeinflusst. Stress wirkt sich daher auch auf das Kausystem aus. Viele Menschen spüren in der heutigen Zeit eine ständige mentale Anspannung. Diese Anspannung kann sich in Form von Knirschen und Pressen mit den Zähnen zeigen. Man kann also nicht nur mit „schwachen Nerven“ oder einem „Bauchgrummeln“ auf Stress reagieren, sondern auch mit dem Kausystem. Durch kleinste Veränderungen des Bisses durch Füllungen, Kronen und andere Maßnahmen von Zahnärzten und Kieferorthopäden kann sich zudem der Biss verändern und es kommt zu Anpassungen, die zusätzliche Verspannungen bewirken können. Die Sensibilität des Kausystems gilt es daher bei jeder Veränderung von Zähnen, Kiefergelenk und Mund zu berücksichtigen.

Wie äußert sich die craniomandibuläre Dysfunktion?

Das CMD-Syndrom kann sich durch verschiedene Symptome äußern. Nicht immer sind es Kieferschmerzen, die Betroffene zum Arzt treiben. Häufig aber wird eine craniomandibuläre Dysfunktion dadurch erkannt, dass der Patient über Schmerzen klagt. Folgende Anzeichen können auf eine Kraniomandibuläre Dysfunktion hindeuten:

- Schmerzen im Kiefer oder in der Kaumuskulatur
- Migräne und Kopfschmerzen
- Verspannungen im Bereich von Nacken und Rücken
- Geräusche wie Knacken im Kiefergelenk
- Reibung im Kiefergelenk
- Der Mund kann nicht geöffnet werden
- Ohrenschmerzen und Ohrgeräusche (zum Beispiel Tinnitus)
- Schwindelgefühle
- Schnarchen
- Gesichtsschmerzen
- Zähneknirschen und Zähnepressen (Bruxismus)
- Schlafstörungen

Diese zahlreichen Symptome können auch auf andere Erkrankungen hinweisen und sind nicht immer eindeutig der Krankheit CMD zuzuordnen. Die Diagnose des CMD-Syndroms erfordert ein großes, fächerübergreifendes Wissen vom Haus- oder Zahnarzt. Treten außerhalb des Mundraums Schmerzen im Körper auf, werden nicht zuerst Zähne und Kiefergelenk untersucht. Häufig werden zuvor andere Ursachen gesucht. Aus diesem Grund ist es für Patienten mit den oben genannten Krankheitsanzeichen wichtig, sich an Ärzte verschiedener Fachrichtungen zu wenden, wenn die Ursache nicht klar definiert werden kann. Das CMD-Syndrom muss ganzheitlich betrachtet werden, um die Probleme der Betroffenen zu lindern. Siehe hierzu auch das unten stehende YouTube-Video: https://www.youtube.com/watch?v=lBX_XkE5rKU

Wie wird CMD behandelt?

Das CMD-Syndrom wird von Zahnärzten behandelt. Es ist wichtig, eine kraniomandibuläre Dysfunktion möglichst frühzeitig behandeln zu lassen. Die Aussicht auf Linderung oder Heilung der Erkrankung ist wesentlich größer, wenn frühzeitig mit der Therapie begonnen wird. Ansonsten können Fehlfunktionen von Gebiss und Kiefergelenk weiter fortschreiten und die Erkrankung wird zu einer großen Belastung. Zahnärzte sind zuständig für die Diagnose und Therapie des CMD-Syndroms. Im Idealfall arbeitet der Zahnarzt zusammen mit anderen Ärzten und Spezialisten ein ganzheitliches Konzept aus. Einbezogen werden können beispielsweise Osteopathen, Physiotherapeuten, Heilpraktiker, HNO-Ärzte, Kieferorthopäden, Zahntechniker, Orthopäden und Radiologen. Dank des ganzheitlichen Ansatzes wird der ganze Mensch betrachtet und man kann dem CMD-Syndrom auf verschiedenen Wegen begegnen.

CMD mit Aqualizer Aufbissschiene behandeln

Beim Aqualizer handelt es sich um eine Aufbissschiene, die bei einer kraniomandibulären Dysfunktion sofort einsetzbar ist. Schmerzen im Rücken, Nacken und Kopf sowie schmerzhafte Verspannungen gehören zu den Beschwerden, die ein Großteil der Bevölkerung kennt. Auch Knirschen und Zähnepressen (Bruxismus) nehmen zu. Die Ursachen dieser Beschwerden sind sehr vielfältig. Viele Menschen haben eine sitzende Tätigkeit, es gibt kaum sportlichen Ausgleich und Stress und Hektik sind Teil des Alltags. Das empfindliche Kausystem reagiert darauf in der einen oder anderen Weise. Daneben können kieferorthopädische und zahnärztliche Behandlungen wie Kronen, Brücken, Füllungen und Implantate das System beeinflussen. Die Zähne von Ober- und Unterkiefer müssen gut zueinanderpassen und der Kontakt zwischen beiden Seiten muss sich richtig anfühlen. Ist dies nicht der Fall, spricht man von einer gestörten Okklusion. Solche Störungen werden vom sensiblen Kausystem erkannt und es versucht, diese zu kompensieren. Dadurch kann es zu Verschiebungen, Schonhaltungen und strukturellen Veränderungen im Kiefer kommen. Auf diese Weise entsteht das CMD-Syndrom mit den typischen Symptomen wie Kopfschmerzen und Knirschen. Hier kann der Aqualizer umgehend Soforthilfe bieten. Die Aufbissschiene wurde nach dem hydrostatischen Prinzip konzipiert und sorgt dafür, dass es beim Pressen und Knirschen nicht zu starken Verspannungen kommt. Der Aqualizer wird insbesondere Patienten empfohlen, die zu Spannungskopfschmerzen neigen. Die Anwendung des Aqualizers ist sehr einfach.




Aqualizer Aufbissschiene

Erläuterungen zur Funktion, Anwendung und den Varianten der hydrostatischen Aqualizer Schiene, die eine schnelle Linderung bei CMD Symptomen verspricht (Quelle: dentrade.com)

Aqualizer es gibt verschiedene Modelle

Patienten, die ihre durch die kraniomandibuläre Dysfunktion verursachten Beschwerden schnell lindern möchten, haben mit dem Aqualizer eine effektive Aufbissschiene. Es stehen drei Modelle für die Behandlung zur Auswahl: Aqualizer Slim, Aqualizer Ultra und Aqualizer Ultra Mini.

- Der Aqualizer Ultra und der Auqualizer Slim eignen sich für normale Kiefergrößen.
- Der Aqualizer Slim ist anatomisch optimiert und eignet sich auch für empfindliche Patienten.
- Mit dem Aqualizer Ultra Mini sind kleine Kiefer und verkürzte Zahnreihen optimal versorgt.

Beim mit Wasser gefüllten Aqualizer sind durch die Füllung mit Wasser verschiedene Bisshöhen möglich. Betroffene sollten sich vor der Anwendung der Aufbissschiene beraten lassen und gemeinsam mit den behandelnden Ärzten nach einer langfristigen Lösung suchen. Ist schnelle Abhilfe gefragt und soll die Diagnose des CMD-Syndroms erleichtert werden, so bietet sich ein Aqualizer als Soforthilfemaßnahme in jedem Fall an.

Quellen und weiterführende Ressourcen

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