Zahnsanierung

Rund-um-Sanierung 'fauler' Zähne

Eine Zahnsanierung wird dann notwendig, wenn eine einfache Zahnbehandlung zum Füllen von Lücken oder Erstellen von Prothesen nicht mehr ausreicht. Oft ist dies der Fall, wenn der Patient dem Zahnarztbesuch, meist aus Angst, seit Jahren "aus dem Weg" gegangen ist und die Zahnprophylaxe aus diesem Grund vermieden wurde. Wird der Zahnarzt dann aufgesucht, sind Zähne und Zahnfleisch erheblich von Karies befallen oder entzündet.

Die Übernahme der Zahnarztkosten durch die Krankenkasse kann deshalb bei einer Zahnsanierung schwierig werden, da die Kassen diese Behandlung oft als vermeidbar ansehen. Glück hat hier der Patient, der eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen hat. Zahnversicherungen übernehmen meistens auch die Kosten für Therapien, ganz oder teilweise, die von den allgemeinen Kassen nicht mehr getragen werden.

Hat der zu behandelnde Patient keine Zähne mehr, trägt er also bereits eine Prothese, werden bei der Zahnsanierung die entzündeten Wurzelreste entfernt, um weitere Komplikationen zu vermeiden. Auch bei Patienten mit einem sehr schlechten Zahnstatus, bei denen die ganze Mundhöhle entzündet ist und die Zahnwurzeln schon herausragen, hilft manchmal nur noch ein Herauslösen aller Zähne und das Verschreiben von Zahnersatz.

Am einfachsten ist die Wiederherstellung des Gebisses bei denjenigen Patienten, bei denen die Zähne "nur" von Karies befallen sind. Hier müssen lediglich die Zähne extrahiert werden, die bis zur Wurzel von der "Zahnfäule" befallen sind.

Eine Aufklärung über Prophylaxe- und Hygienemaßnahmen, sowie über die Wichtigkeit regelmäßiger Kontrollen beim Zahnarzt, ist für alle der drei genannten Patientengruppen dringend geboten.

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