Zahnimplantate

Dentalimplantologie: Zahnimplantate als Zahnersatz

Bei einem Zahnimplantat handelt es sich um eine künstliche Zahnwurzel die in der Regel aus Titan besteht. Zahnimplantate eignen sich besonders für junge Patienten, die durch einen Unfall oder eine Zahnerkrankung einen Zahn verloren haben. Nicht für jeden Menschen sind Zahnimplantate geeignet, nur wenn der Kiefer gesund ist und über eine intakte Knochensubstanz verfügt, kann das Implantat eingesetzt und vom Kiefer gehalten werden. Wenn der Kieferknochen porös ist oder eine andauernde Entzündung des Zahnfleischs besteht, sind Zahnimplantate nur bedingt geeignet, da sie meist nicht richtig einwachsen können.

Zahnimplantate bieten dem Patienten viele Vorteile, allein die Haltbarkeit eines Implantats macht diese Variante des Zahnersatzes sehr beliebt. Während bei einer Zahnprothese oftmals Probleme beim Essen entstehen, beispielsweise weil der Zahnersatz nicht fest genug ist, können Zahnimplantate wie eigene Zähne belastet werden und sich meist noch fünf Jahre nach der Einpflanzung völlig intakt. Zahnimplantate werden in der Regel in Vollnarkose eingesetzt, die gesonderten Operationsrisiken müssen vorab mit dem Patienten besprochen werden. Wie bei allen Operationen gibt es Nebenwirkungen, die bei ausreichender Beratung und einer intensiven, vorherigen Untersuchung weitgehend vermieden werden können.

Zahnimplantate sind keine Kassenleistung, daher ist eine Zahnzusatzversicherung wichtig. Die Kosten müssen bei fehlender Zahnversicherung vom Patienten selbst getragen werden, was je nach Anzahl der fehlenden Zähne sehr teuer werden kann. Es ist wichtig auf die Qualität des Implantats zu achten, da minderwertiges Material zu einem gesundheitlichen Risiko für den Patienten werden kann. Nur wenn die Zahnimplantate korrekt angepasst sind und eingepflanzt wurden, ist das Gebiss des Patienten etwa ein halbes Jahr nach der Operation wieder voll funktionsfähig.

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