Zahnfistel

Entzündungen von Zahn und Zahnwurzel

Bei einer Zahnfistel handelt es sich um einen entzündlichen Prozess an der Zahnwurzel, der unbehandelt zu einem Verlust des betroffenen Zahns führen kann. Die Zahnfistel entsteht durch einen Entzündungsprozess der bereits chronisch geworden ist, weil keine ausreichende Behandlung erfolgt ist. Das Risiko einer Zahnfistel liegt darin, dass auch der Kieferknochen angegriffen werden kann und somit zu heftigen Kieferschmerzen führt.

Beim Verdacht auf eine Zahnfistel muss der Zahnarzt zunächst eine Röntgenaufnahme anfertigen, um die Ursache der Erkrankung zu finden. Oftmals sind Parodontose oder entzündete Zahnfleischtaschen der Grund für die Entstehung der Zahnfistel. Nur wenn der Auslöser behandelt werden kann, bildet sich die Zahnfistel nach einiger Zeit zurück und der Patient ist wieder beschwerdefrei jeglicher Zahnentzündung.

Die Art der Zahnfistelbehandlung ist abhängig vom Stadium der Erkrankung, in erster Linie wird eine Resektion der Wurzelspitze durchgeführt, wenn keine Chance auf Heilung der Ursache besteht, kann die Zahnextraktion notwendig sein. In einem solchen Fall ist eine gute Zahnversicherung wichtig, damit der fehlende Zahn möglichst zeitnah durch adäquate Zahnchirurgie ersetzt werden kann.

Die Zahnfistel beginnt in der Regel schmerzlos, im Mund ist lediglich eine kleine Schwellung sichtbar, die sich nach kurzer Zeit mit Eiter füllt und platzt. Spätestens wenn der Fistelkanal durch die Entleerung offen liegt, setzen die Zahnschmerzen ein und der Gang zum Arzt wird unumgänglich. Hat sich die Fistel zu diesem Zeitpunkt noch nicht entleert, wird der Arzt ein Antibiotikum verordnen und die Fistel anschließend manuell eröffnen.

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