Zahnfehlstellungen
Schiefe Zähne begradigen
Eine Zahnfehlstellung wird dann diagnostiziert, wenn die Zähne ohne Kontakt nebeneinander im Kiefer verwachsen sind oder aufgrund kleiner Kieferbasis zu viele Zähne ineinander oder übereinander geschoben werden. Eine weitere Zahnfehlstellung tritt dann auf, wenn eine deutliche Lücke zwischen den oberen oder unteren Frontzähnen zu erkennen ist. In allen diesen Fällen ist der Anblick des Gebisses unansehnlich mit der Folge, dass der Leidtragende sein Lachen wenig bis gar nicht mehr zeigt. So kann eine Zahnfehlstellung sogar zu psychischen Problemen führen, deren Heilung meist nicht nur mit einer kosmetischen Korrektur der Zahnfehlstellung zu beheben ist.
Grundsätzlich ist eine Korrektur der Zahnfehlstellung in jedem Alter möglich. Allerdings gilt die Regel: Je jünger der Patient ist, desto besser lässt sich eine Zahnfehlstellung durch Wachstumssteuerung beheben. Bei Erwachsenen können Zahnfehlstellungen selbstverständlich auch korrigiert werden, doch ist diese Behandlung meist nur durch einen chirugischen oder kosmetischen Eingriff erfolgreich. Die Dauer der Behandlung ist abhängig von der Intensität der Zahnfehlstellung, zieht sich aber meist über mehrere Jahre hin.
Bei allen Problemen, die eine Zahnfehlstellung außerdem mit sich bringt, ist es in keinster Weise sicher, dass die Krankenkassen die Kosten für die Behandlung in vollem Umfang übernehmen. Daher ist jedem zu raten, sich über eine private Zahnzusatzversicherung abzusichern. Denn sollte die gesetzliche Krankenkasse der Meinung sein, dass sie die Behandlungskosten nur zu einem Teil übernehmen will, weil sie die Korrektur in dem vorgeschlagenen Umfang für nicht erforderlich hält, dann tritt zumindest die Zahnzusatzversicherung für die Kostenlücke ein.