Zahnbleichen

Bleaching / Zähne bleichen

Das Zahnbleichen wird von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen nicht bezahlt, weil es eine kosmetisch-ästhetische Behandlung ist und keine medizinisch notwendige Indikation. Für den Patienten kommen also hohe Kosten zu, denn ein professionelles Bleichen der Zähne kostet zwischen 300 bis 600 Euro bei der Behandlung sichtbarer Zahnflächen. Das sind pro Zahn zwischen 80 und 130 Euro. Der Zahnarzt wird einen Kostenvoranschlag ausarbeiten und eine Privatrechnung ausstellen.

Die Bundeszahnärztekammer empfiehlt vor dem Zahnbleichen eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt und die Sanierung kariöser Zähne.

Patienten, die sich ein Bleichen ihrer Zähne wünschen, sollten auch nicht an Zahnfleischbluten und freiliegenden Zahnhälsen leiden, weil durch die Mittel, die bei der Zahnaufhellung eingesetzt werden, die Beschwerden verstärkt auftreten können. Trägt der Patient Brücken, Zahnkronen oder Implantate können diese nach dem Bleichen dunkler wirken. Die Farbaufhellung sollte möglichst an den Zahnersatz angepasst werden. Alte Brücken oder Kronen könnten zuvor erneuert werden, um das Aufhellen daran ausrichten zu können.

Die üblichen Präparate zum Zähnebleichen basieren auf Wasserstoffperoxid oder Carbamidperoxid, einer Vorstufe des Wasserstoffperoxids. Die Präparate werden in Form eines Gels auf die betroffenen Zähne oder Zahnreihen aufgetragen und müssen 15 bis 30 Minuten einwirken. Danach wird eine Fluoridierung der Zahnoberflächen vorgenommen. Das Verfahren erfolgt in der Regel in drei bis vier Sitzungen. Die Zähne sind nach der Behandlung um ein bis zwei Farbstufen heller. Die Behandlung hält ca. drei Jahre und kann dann wiederholt werden.

Übrigens erreicht man auch mit einer professionellen Zahnreinigung einen Aufhelleffekt an den Zähnen. Einige Zahnzusatzversicherungen bezahlen die Zahnreinigung beim Zahnarzt einmal pro Jahr.

Zahnbleaching
Zahnbleichung