Bleaching

Zähne bleichen, Zahnweissung, Zahnaufhellung

Unter Bleaching versteht man eine Aufhellung der Zahnfarbe, die meist aus kosmetischen oder ästhetischen Gründen gewünscht wird.
Der Wunsch nach blendend weißen Zähnen ist fast so alt wie die Menschheit, trotzdem ist es erst seit wenigen Jahren möglich, die Zähne wirksam aufzuhellen, ohne sie zu schädigen.

Medizinisch notwendig ist ein Bleaching allerdings allenfalls wegen psychologischer Gründe, zum Beispiel wenn der Patient unter den verfärbten Zähnen so sehr leidet, dass er sich kaum noch aus dem Haus traut. Deshalb werden auch normale Krankenversicherungen eine zahnaufhellende Behandlung nur in seltensten Fällen bezahlen, so dass es sinnvoll sein kann, eine spezielle Zahnversicherung oder Zahnzusatzversicherung abzuschließen.

Außer zahlreichen Mittelchen für den Hausgebrauch, die meist wenig wirksam oder sogar schädlich für die Zähne sind, gibt es die Möglichkeit, zu einem Dentalkosmetiker oder in ein Bleaching-Center zu gehen. Insgesamt kann man sagen, dass bei allen diesen Verfahrensweisen im Vergleich zur Behandlung durch einen Zahnarzt die Ursachenforschung (Rotwein / Tee / Kaffeekonsum / Rauchen / Medikamente / Mangelerscheinung / Zahnmark-Absterben oder Karies?) genauso auf der Strecke bleibt wie die sorgfältige Diagnosestellung und eventuell notwendige Vorbehandlungen wie professionelle Zahnreinigung oder Kariesbehandlungen.

Professionelle Zahnaufhellungen beim Zahnarzt können entweder mit individuell angepassten Schienen im Rahmen eines Homebleachings des gesamten Zahnbogens durchgeführt werden oder die aufhellenden Substanzen (meist auf Wasserstoffperoxidbasis) können auch im Rahmen eines In-Office-Bleachings in der Zahnarztpraxis für eine knappe halbe Stunde aufgetragen werden.

Für einzelne nicht mehr vitale Zähne kommt unter Umständen auch eine aufhellende Einlage in Frage, die mehrere Tage im Zahn verbleibt.

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